Für die Fußgängerzone der Stadt Monheim entwarf der Künstler Mischa Kuball eine permanente Licht- und Soundinstallation. Für die Firma Arnold AG entwickelten wir die Software der interaktiven Installation und unterstützten das Projekt bei der Schnittstellenkoordination und in seiner technisch-konzeptionellen Planung.
Die Installation reagiert interaktiv auf die Bewegungen der Passant:innen. Je näher man tritt, desto heller und dynamischer wird das Licht, während im Inneren eine nur dort hörbare Soundinstallation einsetzt.
Passant:innen als Trigger
Eine Straße wird lebendig
5 x 5 x 5 Meter misst der Würfel, der seit 2022 die Fußgängerzone in der Monheimer Innenstadt zu einem besonderen Ort macht. Als Skulptur, geometrische Form, Tor und Bühne konzipierte der Künstler Mischa Kuball den monheim_cube. Vor allem aber dient er als Schnittstelle zwischen Architektur und Mensch. Denn der Würfel reagiert auf die Passant:innen – mit Licht und Sound.
Nähert sich eine Person dem Würfel, wird sie von zwei verbauten optischen Sensoren erkannt und ihre Position verfolgt. Die Installation wechselt automatisch von einem Idleloop in einen aktiven Modus. Die verknüpfte Software berechnet aus den empfangenen Kamera-Daten den passenden Output der LEDs, sodass um die Person ein Lichtschein entsteht.
Je nach Tages- und Jahreszeit passt sich die Lichtfarbe und -intensität an, so dass der Cube zu einem organischen Teil seiner Umwelt wird.
Die Kuben erzählen die Geschichte der Neuen Mitte und sammeln die mit ihr verbundenen Narrative. Sie dienen als Markierung im Stadtraum, aber auch als Einladung an die Menschen, sich nicht nur als Konsumenten angesprochen zu fühlen, sondern als aktive Akteure, die diesen Ort zu ihrem Ort machen.
Solche stadtbildprägenden Installation müssen sich wechselnden Nutzungen anpassen können: Hierzu hat unser Team die nötige Infrastruktur vorgesehen, um per Netzwerk verschiedene Sonderbetriebsarten mit maßgeschneiderten Licht- und Soundeffekten zu aktivieren. Der Stadt Monheim wird es so möglich gemacht, selbständig und flexibel mit der Bespielung umzugehen.
Kuratiert von der Monheim Triennale, verändert die Auswahl der Musikstücke gemeinsam mit Tageszeit, Wetter und Jahreszeit fortwährend die Erfahrung des Werks.
Wenn es dunkel ist und die Geschäfte schließen, leuchtet es am intensivsten.
Hinter den Kulissen
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